Dienstag, 31. Dezember 2013

Desert crossing + ...



Hallo zusammen

Der letzte Beitrag ist schon was länger her. Das liegt weniger daran, dass hier so wenig passiert als dass ich wenig Zeit zum Schreiben finde. Um mal wieder etwas zu posten zeige ich in dem Beitrag hier ein paar Fotos von einigen Sachen die wir in der letzten Zeit gemacht haben. Die Bilder kann man übrigens durch Anklicken vergrößern ;-)
Langsam wird es auch hier kälter, sodass man abends teilweise einen Pulli braucht. Allerdings wollte sich bei strahlendem Sonnenschein und mittäglichen 25°C trotzdem keine Weihnachtsstimmung einstellen. Dafür haben wir dann eine schöne Weihnachtsfeier mit selbstgemachten Weihnachtsliedern, Glühwein, Weihnachtsbaum und Wichtelgeschenken gemacht.


Besonders freut es mich gerade meine Eltern zu Besuch zu haben. Heiligabend fiel zwar aus, ein großes Highlight, welches wir dafür zusammen erlebt haben, war eine Wüstendurchquerung durch die Wahiba Sands. Wir sind dabei mit Guides und insgesamt 6 Autos in zwei Tagen einmal quer durch die Wüste gefahren. 


drifting

steile Abfahrt
Oil station, kann sehr hilfreich sein :D

Nachdem man sich einmal an das Fahren im Sand gewöhnt, macht es unglaublich viel Spaß, weil man sehr leicht driften kann und an viele Stellen mit Vollgas und viel Lärm über Dünen preschen muss! Noch aufregender ist es, weil man immer die Gefahr im Hinterkopf hat an schwierigen Stellen stecken zu bleiben.

Morgengrauen in der Wüste
Unser Camp in der Morgensonne

 

Der krönende Abschluss der Wüstentour am Strand: Bioluminiszenz! Wenn man ganz genau hinguckt, sieht man die Wellen leuchten. Es ist ein unglaubliches Gefühles im Meer zu schwimmen, weil bewegtes Wasser anfängt zu leuchten. Wie eine Fee fühlt man sich, weil man beim Schwimmen komplett am Leuchten ist und leuchtendes Wasser spritzen kann, welches dann leuchtend auf anderen Leuten hängen bleibt. Taucht man in eine gebrochene Welle ein, versinkt man im Licht :-)

Die nächsten Fotos zeigen den erfolgreichen Versuch den höchsten Berg Omans zu erklimmen (3006m). Der Weg zum Gipfel des Jebel Shams ging an einem traumhaften 1000 Meter tiefen Canyon entlang, an dessen Steilhang wir auch übernachtet haben.

Unser Schlafplatz auf dem Weg zum Gipfel (erster Vorsprung, die kleinen Punkte sind wir :). Direkt an der Kante geht es über tausend Meter runter.


Sonnenuntergang


Der Blick von oben war dann einfach fantastisch, weil man an einer senkrechten Wand weit über das Land hinausblicken kann!

An einem Abend, als wir am Strand übernachteten, haben wir ein paar Fischer getroffen, die uns mit raus zum Fischen mitgenommen haben, wo wir dann ein wenig helfen konnten das ewiglange Netz einzuholen. Der frisch gefangene Fisch wurde dann auf dem Feuer gegrillt.



Der Fang des Abends: 12 Kingfish


Am 18.11. hatte der gute Sultan Geburtstag und das wurde natürlich als National Day gebührend gefeiert. Obwohl der Besuch freiwillig war, kamen doch die meisten Studenten in die Uni um verschiedene Reden und Aufführungen zu sehen.

Nationalfeiertag in der Uni. Spannend zu sehen waren neben zweifelhaften studentischen Vorführungen vor allem die festlich angezogenen Studenten.


Das wars auch schon wieder, die nächsten Wochen werde ich mal etwas von der Geologie Omans und den Uni-Exkursionen posten, ich bin ja schließlich nicht zum Spaß hier!

Ich wünsche Euch alles Gute und einen guten Rutsch ins neue Jahr :-) 






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